Ratgeber Pflege

Folie richtig pflegen – und später rückstandsfrei entfernen

Eine Folierung hält deutlich länger, wenn ein paar einfache Regeln eingehalten werden – und lässt sich am Ende sauber wieder abnehmen.

Wie lange hält eine Fahrzeugfolierung?

Bei hochwertigen Gussfolien und fachgerechter Montage sind mehrere Jahre Standzeit üblich. Entscheidend sind Standort und Nutzung: Ein Fahrzeug, das dauerhaft in der Sonne steht, altert schneller als eines in der Halle.

Dachflächen und Motorhauben bekommen die meiste UV-Last ab und verändern sich als Erstes.

Waschen: Hand vor Waschanlage

Am schonendsten ist die Handwäsche mit pH-neutralem Shampoo und weichem Schwamm. Bürstenanlagen können Kanten anheben und feine Kratzer in die Oberfläche setzen.

Beim Hochdruckreiniger gilt: Abstand halten, nicht direkt auf Folienkanten und Nähte zielen, und keinen heißen Dampfstrahl verwenden.

Insekten und Vogelkot möglichst zeitnah entfernen, da die Säure die Oberfläche dauerhaft mattieren kann.

Was der Folie schadet

Aggressive Felgenreiniger, lösemittelhaltige Mittel und scharfe Politur greifen die Oberfläche an. Auch Wachse mit Schleifpartikeln sind ungeeignet.

Kraftstoff, der beim Tanken über die Karosserie läuft, sollte sofort abgewischt werden.

Entfernen: warum das in die Werkstatt gehört

Folie wird kontrolliert erwärmt und in einem flachen Winkel abgezogen. Wird zu kalt oder zu steil gearbeitet, reißt das Material und der Kleber bleibt zurück.

Klebstoffreste lösen wir anschließend mit dafür vorgesehenen Mitteln, die den Lack nicht angreifen. Auf Originallack bleibt danach in der Regel keine Spur zurück – häufig ist der Lack darunter sogar besser erhalten als die unfolierten Flächen.

Bei nachlackierten oder vorgeschädigten Stellen prüfen wir vorher, ob der Lack tragfähig ist, und sprechen das Risiko offen an.

Fragen zum eigenen Fahrzeug oder Fuhrpark? Wir schauen uns Ihr Vorhaben unverbindlich an.

Anfrage stellen
Jetzt Anfrage stellen